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DIE VERANSTALTUNGEN IM RAHMEN DER LC-AUSSTELLUNG

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Einige Facetten von Le Corbusiers Werk –
Einladung zu vier Veranstaltungen

Die in der bis 29. Juni dauernden Ausstellung vertretenen Werke (siehe Einladung) zeugen von Le Corbusiers über sechzig Jahre währenden Schaffenskraft – womit sie einen Eindruck von der stetigen Entwicklung des Künstlers (und damit des Architekten) LC vermitteln.

Angesichts der Bedeutung, die sein künstlerisches Œuvre hatte – er nannte es «den Schlüssel» zu seinem Gesamtwerk –, lädt PLACART zu vier Veranstaltungen ein, in deren Rahmen Inhaber Tomas Rabara jeweils einen Aspekt des nach wie vor schier unfassbaren Werks von Le Corbusier beleuchtet.

Die auf deutsch gehaltenen Präsentationen beginnen um 19 Uhr; anschliessend besteht die Gelegenheit für eine kurze Gesprächsrunde. Die Platzzahl ist beschränkt, um eine Anmeldung per E-Mail (s. u.) wird gebeten.

Le Corbusier 1937 bei der Arbeit an «Plougrescant»
© akg-images / Paul Almasy; FLC / 2019, ProLitteris, Zurich

Mittwoch, 5. Juni:

LCs Künstlerbuch «Le poème de l’angle droit»

Das 1947 bis 1953 entstandene Künstlerbuch gibt Aufschluss über LCs pantheistischen Blick auf die Welt und damit auch auf die Rolle der Architekten. Dass er die 19 im Poème enthaltenen ganzseitigen Motive in Form eines mehrgliedrigen Kreuzes gehängt haben wollte (s. Abb. oben), verleiht dem Portfolio eine zusätzliche religiöse Konnotation.

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Mittwoch, 12. Juni:

«Œuvre Plastique» – LCs Werk 1938 im Kunsthaus Zürich

Le Corbusier reagierte zunächst sehr zurückhaltend auf Sigfried Giedions Vorschlag, in Zürich erstmals die ganze Breite seines Schaffens zu präsentieren – also des architektonischen wie des künstlerischen. Nachdem er dann doch zusagte und sich gar euphorisch freute, enttäuschte ihn die mässige Resonanz zutiefst.

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Mittwoch, 19. Juni:

Wie LC mit seinen «Muralnomades» die Kunst der Tapisserie wiederbelebte

Le Corbusier fühlte sich sehr geschmeichelt, als er 1935 gebeten wurde, der damals im Sterben begriffenen Kunst der Tapisserie mit Mitstreitern wie Picasso, Braque und Léger neues Leben einzuhauchen. Nach dem Krieg nahm er sich der Wandteppiche wieder an und gelangte zum Konzept der «Muralnomades», der beweglichen Mauern. Mehr als dreissig Motive kamen schliesslich zur Ausführung.

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Mittwoch, 26. Juni:

Le Corbusiers Einfluss auf Cassandre, den Meister des französischen Plakats

Die im Paris der 20er-Jahre von Adolphe Mouron, genannt Cassandre, geschaffenen, klar strukturierten Plakate gelten bis heute als Meilensteine. Geprägt hat Cassandre dabei insbesondere die Lektüre der von Le Corbusier mitherausgegebenen Zeitschrift «L’Esprit Nouveau», in welcher LC die Anwendung seiner puristischen Prinzipien propagierte. (© Photo: cassandre.fr)

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