| Urheber | Albert Bütschi |
| Druckjahr | 1917 |
| Blattgrösse (cm) | 99×67 |
| Drucktechnik | Lithographie |
| Druckerei | Lith. Kunstanstalt Hubacher, Bern |
| Zustand | A |
| Angebotspreis | 1'400 CHF |
| Kategorien | Bern(er Oberland), Bildende Kunst |
Frühes, wenn nicht gar das erste Plakat des später im Werbeatelier von Paul Otto Althaus tätigen Berner Künstlers Albert Bütschi, der sich als Theatermaler sowie mit Auftragsarbeiten wie diesen den Lebensunterhalt sicherte. Während er hier noch einigermassen harmlos die arme Pallas Athene abbildet, die einmal mehr herhalten muss (kann natürlich auch am Auftraggeber liegen, der unbedingt eine Göttin wollte), fiel Bütschi in den 30er-Jahren mit durchaus modernen und innovativen Plakaten für Konsumprodukte auf, die das Profil dieser eben erst aufkommenden Markenartikel schärften.
Fritz Brand seinerseits war zunächst ein eher mässig erfolgreicher Maler, ehe er 1917 mit seinem Kunstsalon an bester Lage die erste eigentliche Galerie in Bern eröffnete. Noch im selben Jahr widmete er Ferdinand Hodler zwei Einzelausstellungen; Albert Bütschi war ein Jahr später in zwei Gruppenausstellungen vertreten. Wirklich in Fahrt kam die Berner Galerienszene resp. der Kunsthandel indes erst mit der Rückkehr von Le Corbusiers Jugendfreund August Klipstein aus Frankfurt, der Anfang 1920 mit Richard Gutekunst bei der Zytglogge einzogen und mit dem Vertrieb graphischer Werke auch mittels Ausstellungen begannen: Altmeister, aber auch Zeitgenossen wie Cuno Amiet, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Emil Nolde, Max Liebermann und Ferdinand Hodler – der Anfang der heutigen Galerie Kornfeld.
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