| Urheber | Alfred Rudin |
| Druckjahr | 1941 |
| Blattgrösse (cm) | 127×90.5 |
| Drucktechnik | Lithographie |
| Druckerei | Paul Bender |
| Zustand | A |
| Angebotspreis | 3'400 CHF |
| Kategorien | Mode | Beauty | Gesundheit, Wintermotive |
Munter-schwungvolles Originalplakat des Baslers Alfred Rudin, welches die eher nüchterne Tradition des Schweizer Sachplakats à la Stoecklin mit Witz à la Brun oder Leupin verbindet – und das Kunststück fertig bringt, auch die Werbebotschaft mit anziehend strahlenden Farben unmissverständlich ans Publikum zu bringen: Wer Skifahren geht, dem ist die Sonnenschutzcrème Hamol ultra mindestens so wichtig wie die Skis an sich.
Hamol war in den 30er-Jahren so etwas wie die Schweizer Nivea. Noch vor dem 1. Weltkrieg stellte der Apotheker Julius Otto Maag im schaffhausischen Stein am Rhein eine Hautcrème her, welche die entzündungshemmenden und straffenden Eigenschaften der Hamamelis-Pflanze nutzte. Nach der Gründung der Hamol AG 1928 begann die industrielle Produktion, unter anderem, auch von Rasierschaum und, vor allem: Hamol ultra (hier sogar weit vorausblickend «Hamol ultra 2000»).
Die Firma bewies damit einen guten Riecher, denn die Verbesserung der Lebensumstände von Arbeitern und Angestellten führte zu etwas, das es so zuvor nicht gab: arbeitsfreier Restzeit. Oder wie man es heute nennt: Freizeit. In der man und frau sich nun – auch angesichts fallender gesellschaftlicher Schranken und neuer Schönheitsideale – um sich und den eigenen Körper kümmern konnte.
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